Blog >

In 5 Schritten zur Unternehmensvision – Wie wir unsere Vision entwickelt haben

Tamara Hofacker

GebäudeCheck

Ein Workshop in eigener Sache. Es ist schon eine Weile her, als die Vision von PLAN4 entstanden ist. Seither hat sich viel getan.

Menschen sitzen um einen Tisch und schneiden aus Zeitschriften Artikel aus.

Wir packen auch strategische Themen auf eine neue Art und Weise an. Und weil es uns wichtig war, die neue Vision im gesamten Team zu erarbeiten, haben wir einen Workshop für unsere gemeinsame Visions-Entwicklung durchgeführt.

Die Einführung

Los ging es mit einem kurzen Theorieteil: Was bedeutet eine Vision? Warum ist sie wichtig? Wie grenzt sie sich von einer Unternehmensmission ab?

Als Grundlagen & Definition erläutert waren, ging‘s mit einer Warm-up Session weiter. Verpackt als kleines Quiz zeigten wir Visionen von sehr erfolgreichen Unternehmen.

Zu erraten waren folgenden Unternehmensvision:

  • „Einen besseren Alltag für viele Menschen schaffen.“
  • ​„Menschen glücklich machen.“​
  • „Stell Dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des Wissens hat.“​
  • „Allen Menschen zu ermöglichen, die gleichen Dinge kaufen zu können“
  • ​„Unser Ziel ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nutzbar zu machen.“
  • ​„Grüne und smarte Mobilität, um die Welt zu entdecken.“
  • ​“Den Menschen die Macht zu geben, zu teilen und die Welt offener und vernetzter zu machen.“

Bei dem ein oder anderen war ein kleiner Tipp nötig, ansonsten hat unser Team die Visionen auf Anhieb erraten.

Der Snowball-Fight

Wer kennt es nicht? Wenn es darum geht, gemeinsam im Team etwas zu erarbeiten, hat man manchmal Angst davor, was dabei abverlangt wird.

Ängste und Sorgen zu haben, ist hierbei ganz normal. Deshalb hat jeder aus dem Team seine persönlichen Ängste und Sorgen auf ein Blatt Papier geschrieben und anschließend zu einem „Schneeball“ zusammengeknüllt und weggeworfen.
Die Kreativ- & Galeriephase

Nachdem wir also unsere Ängste und Bedenken über Bord geworfen haben, waren alle bereit und sehr motiviert, die Identität und Einzigartigkeit von PLAN4 auszuarbeiten. So starteten wir mit dem eigentlichen Workshop. In der ersten Phase wurde es direkt kreativ.

Als wir unseren Workshop vorbereitet haben, haben wir das Rad nicht neu erfunden, sondern nach passenden Methoden gesucht und sind dabei auf das sogenannte „Vision-Boarding“ gekommen. Das Vision- Boarding ist eine Methode, mit der man Visionen, Wünsche, Vorsätze und Ziele mit Bildern in einer Collage festhält.

Bedeutete für uns, ausgestattet mit einen großen Blatt Papier, Magazinen, Stiften, Scheren und Kleber beschäftigte sich jeder Einzelne mit den Fragen:

  • Was zeichnet die Arbeit bei PLAN4 aus deiner Sicht aus?
  • Wie sieht diese Arbeit idealerweise in fünf Jahren aus?

Das Ziel für jeden war es, innerhalb von 60 Minuten diese Fragen bildhaft in einer Collage zu beantworten.

In der Galeriephase hängten wir alle Collagen an die Wand, sodass man einen Überblick über alle bekam. In dieser Phase hat sich jeder in Ruhe die entstandenen Collagen angesehen und die Ideen der anderen verinnerlicht.

Die Interpretations- & Auswertungsphase

Nach einer kleinen Pause ging es ans Interpretieren. Auf blauen Karten hielt jeder den Inhalt und die Wirkung der Collagen mit eigenen Stichworten fest. Das Ergebnis waren 80 Karten, bedeutet 80 Stichworte.

Zur Auswertung der blauen Karten hatten wir uns in kleine Gruppen insgesamt 3 Gruppen mit jeweils 4 Personen aufgeteilt. Jede Gruppe erhielt einen Teil der blauen Karten. Aufgabe war es, die Karten zu besprechen, sortieren und auf gelben Karten zusammenzufassen. Dabei sollten aus den Stichworten ganze Sätze oder Halbsätze entstehen, die möglichst prägnant die Aussagen der blauen Karten ausdrücken.

Die Konklusionsphase

Die letzte Phase begann mit der Vorstellung der gelben zusammengefassten Interpretations- Karten. Jeder Satz oder Halbsatz wurde einzeln vorgestellt und besprochen. Wichtig dabei war uns, ein gemeinsames Verständnis jeder Aussage zu bekommen. Im Anschluss wurde bewertet. Jeder konnte mithilfe von 6 Klebepunkten nach der Dot-Mocracy-Methode, seine Punkte vergeben. Drei Punkte für das jeweils persönlich beste Statement, anschließend zwei Punkte und ein Punkt – das Ergebnis war eindeutig.

Die meisten Punkte haben folgende Statements bekommen:

  • Ihr effizientes/erfolgreiches Immobilienprojekt ist unsere Leidenschaft
  • Wachstum als Motivation zur Nachhaltigkeit
  • Effizienz durch Digitalisierung

Auf Basis dieses Ergebnisses ging es in die nächste Runde, in der wir wieder innerhalb der Gruppen über die Formulierungen für unser Vision-Statement brüteten.

Am Ende hatten wir drei Vision-Statements, über die wir nochmals abgestimmt und so lange optimiert haben, bis wir genau die Formulierung hatten, hinter der wir alle stehen:

Aus Leidenschaft für Digitalisierung und den Antrieb zur Nachhaltigkeit gemeinsamen effizient sein.

Dieser Satz drückt unser Ziel aus, das wir anstreben, das unser Tun und Handeln antreibt, uns motiviert und mit dem sich jeder identifiziert.

Für uns war der Tag eine echte Bereicherung. Es hat richtig viel Spaß gemacht, sich einen Tag Zeit zu nehmen und sich intensiv nur mit dem Thema „PLAN4 Vision“ auseinanderzusetzen.

Dabei haben wir wieder festgestellt, was für ein tolles Team wir sind – mit vollkommen unterschiedlichen Persönlichkeiten, aber dem gemeinsamen echten Willen etwas zu bewegen. Darauf können wir stolz sein.

Diesen ereignisreichen Tag haben wir gemeinsamen mit leckerem Essen und kühlen Getränken feierlich abgeschlossen.

Zurück

Mehrzweckhalle_Karlsdorf Neuthard

GebäudeCheck

Sanierungsfall Kirche: Die Herausforderungen des ältesten Immobilienbesitzers der Welt

mehr lesen

Mehrzweckhalle_Karlsdorf Neuthard

GebäudeCheck

Zielmarke: 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr

mehr lesen

tick-at-time

tick-at-time: Der ideale Begleiter für agile Teams im Bausektor

mehr lesen