Seibel Architektur . Consult
Düsseldorf
7
2018
Über Seibel Architektur . Consult
Seibel Architektur . Consult ist ein Düsseldorfer Architekturbüro mit den Schwerpunkten Architekturplanung LPH1-5, Bauen im Bestand und Prozessberatung. Das Leistungsspektrum reicht von Wohnungsbau, Gewerbe- und Logistikimmobilien bis zu Healthcare-Projekten sowie der Analyse und Weiterentwicklung bestehender Gebäude. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der digitalen Bestandserfassung mittels 3D-Laserscan, der strukturierten Aufbereitung von Gebäudedaten sowie deren Verknüpfung mit Machbarkeitsstudien und Planungsprozessen.
GebäudeCheck in der Praxis: Wie Seibel Architektur . Consult die Bestandsaufnahme vor der Sanierungsplanung digitalisiert
Früher bedeutete eine Zustandsbewertung von Bestandsgebäuden für Seibel Architektur . Consult: Fotoapparat, Zollstock, Notizbuch und anschließend ein bis zwei Tage Nacharbeit. Heute werden Raumbuch, Fotos, Schäden und Notizen direkt vor Ort in der Software GebäudeCheck gebündelt.
Frank Ende-Styra beschreibt den entscheidenden Unterschied so: „Am Ende des Tages war der Bericht quasi schon fast fertig.“ Für das Architekturbüro bedeutet die digitale Bestandsaufnahme weniger Nacharbeit und eine frühere, strukturierte Grundlage für Sanierung und Umplanung.
Wofür verwenden Sie GebäudeCheck in Ihrem Architektenbüro?
In den meisten Fällen verwenden wir die Software GebäudeCheck für die erste Bestandserfassung und Objektbegehung. Die dabei gewonnenen Informationen dienen als erste Grundlage, um die Richtung für eine Sanierung oder Umplanung festzulegen.
Wie haben Sie vor dem Umstieg auf GebäudeCheck Bestandsbewertungen durchgeführt?
Früher haben wir Bestandsbewertungen klassisch durchgeführt – mit Fotoapparat, Zollstock, Notizbuch und Stift. Je nach Größe des Objekts waren wir ein bis zwei Tage, manchmal auch länger, unterwegs und haben alle Räume und Bereiche erfasst.
Was hat sich mit der digitalen Bestandsaufnahme seitdem für Ihre Projektplanung verändert?
Wir können unsere Auftraggeber und Bauherren heute früher beraten und auf Grundlage der erfassten Daten gemeinsam einen Maßnahmenkatalog abstimmen. Dadurch lässt sich frühzeitig eine verlässliche Planungssicherheit für alle Projektbeteiligten schaffen.
Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Sie bei der Kostenkalkulation Ihrer Projekte?
Die Herausforderung besteht darin, belastbare Kosten zu benennen, ohne dabei in die Falle einer Scheingenauigkeit zu geraten. Kostenschätzungen müssen nachvollziehbar und realistisch sein, dürfen aber keine Genauigkeit vortäuschen, die auf Grundlage der vorhandenen Daten nicht gewährleistet werden kann.
Haben Sie eine aktuelle Referenz, bei der GebäudeCheck zum Einsatz kam? Wie sind die Erfahrungen aus Kundensicht?
Bei unserem letzten Projekt in Bad Hersfeld haben wir GebäudeCheck eingesetzt, um den Zustand, den Handlungsbedarf und die voraussichtlichen Kosten strukturiert darzustellen.
Welche Export- und Schnittstellen nutzen Sie aktiv und worin sehen Sie die Vorteile? Gibt es weitere Schnittstellen, die in Ihrem Arbeitsalltag sinnvoll wären?
Im Alltag sind für uns vor allem die Berichtsausgaben sowie der Import und Export von Word- und Excel-Dateien für die Raumbücher sehr hilfreich. Dadurch können wir die Ergebnisse direkt weiterbearbeiten und unkompliziert mit dem Bauherrn teilen.
Wie sollte sich GebäudeCheck Ihrer Meinung nach weiterentwickeln, damit die Software noch besser auf Ihre Bedürfnisse als Architekt abgestimmt ist?
Für die Zukunft sehen wir großes Potenzial in einer noch stärkeren Anbindung an CAD, Building Information Modeling, IFC, Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung sowie Computer-Aided Facility Management.
Wie sieht die Partnerschaft mit PLAN4 aus?
Die Partnerschaft verbindet zwei Perspektiven: PLAN4 bringt die Softwarekompetenz ein, während wir unsere tägliche Praxis aus Architektur und Bestandsplanung einbringen.
Wie profitieren die Kunden von PLAN4 von der Partnerschaft?
Kunden können bei Bedarf über die reine Zustandsbewertung hinaus eine vollständige digitale Planungsgrundlage erhalten. Wir können Bestandsgebäude per Laserscan erfassen und daraus dreidimensionale Modelle sowie zweidimensionale Grundrisse, Schnitte und Ansichten erstellen.
Digitale Bestandsaufnahme als Grundlage für bessere Planung
Seibel Architektur . Consult zeigt, wie eine digitale Bestandsaufnahme mit GebäudeCheck die Arbeit im Architekturbüro vereinfacht: Raumbuch, Fotos, Schäden und Notizen werden direkt bei der Objektbegehung gebündelt. Die aufwendige Nachbearbeitung entfällt weitgehend, sodass die Ergebnisse schneller vorliegen und direkt mit dem Bauherrn geteilt werden können.
Damit schafft GebäudeCheck eine verlässliche Grundlage für Sanierung, Umplanung und Machbarkeitsstudien. Architekturbüros können ihre Auftraggeber früher beraten, Maßnahmen gezielter priorisieren und Bestandsdaten effizient in die weitere Planung übernehmen.