Gebäudemodernisierungsgesetz: Was jetzt für kommunale Gebäude zählt
Dienstag, 17. November | 10:00 Uhr
Im Gespräch mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) geben wir Ihnen einen verständlichen Überblick über das Gebäudemodernisierungsgesetz und zeigen, welche Anforderungen auf Kommunen zukommen und wie Sie Ihre Kommune frühzeitig darauf vorbereiten können.
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Was ist das Gebäudemodernisierungs-gesetz?
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ersetzt das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) und regelt unter anderem Anforderungen an Heizung, Wärmeversorgung, Gebäudeautomation und Energieeffizienz. Für Kommunen stellt sich jetzt vor allem eine praktische Frage: Welche Anforderungen gelten für unsere Gebäude, Anlagen und geplanten Maßnahmen – und welche Daten brauchen wir dafür?
Die wesentlichen Neuregelungen gelten seit dem 29. Juli 2026. Relevant ist für Kommunen: Die energetisch schlechtesten 16 Prozent der Nichtwohngebäude sollen bis 2030 modernisiert werden, bis 2033 steigt der Anteil auf 26 Prozent. Betroffen sein können zum Beispiel Schulen, Verwaltungsgebäude und Sporthallen. Eine pauschale Sanierungspflicht für jedes kommunale Gebäude gibt es jedoch nicht.
GModG. Praxis. Klarheit.
GModG verständlich eingeordnet
Relevanz für kommunale Gebäude
Sie erfahren, welche Themen für kommunale Nichtwohngebäude besonders wichtig sind – unter anderem Heizung, Gebäudeautomation, Monitoring und technische Anlagen.
Auswirkungen auf Verwaltung und Investitionen
Konkrete nächste Schritte
Sie nehmen einen einfachen Orientierungsrahmen mit: Welche Gebäude und Anlagen sollten Sie prüfen? Welche Daten brauchen Sie? Und wie lassen sich Handlungsbedarfe priorisieren?
Für wen ist dieses Webinar?
Wer spricht?
Unsere Referenten zeigen Ihnen die Themen nah an der Praxis – klar, anwendungsbezogen und mit Raum für Ihre Fragen.
Matthias Mand kennt die Fragen und Herausforderungen aus zahlreichen Gesprächen mit Kommunen und öffentlichen Bestandshaltern. Im Webinar ordnet er ein, welche praktischen Fragen sich für Kommunen aus dem GModG ergeben und wie eine belastbare Datengrundlage bei der Vorbereitung helfen kann.
Axel Stab war als gelernter Elektroniker und IoT-Ingenieur 25 Jahre lang in der Automatisierungsindustrie tätig. 2023 wechselte er auf Basis seiner Erfahrungen mit Patentierungen zur Firma ecoworks, wo er die serielle Sanierung von der technischen Seite her kennenlernte. Seit 2025 treibt er die Markterweiterung dieses Verfahrens im Bereich der Nichtwohngebäude bei der dena voran.
Über die Deutsche Energie-Agentur
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) ist ein Kompetenzzentrum für die Energiewende und den Klimaschutz. Sie entwickelt und begleitet innovative Lösungen, fördert den Wissenstransfer und unterstützt Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei der Umsetzung einer nachhaltigen Energie- und Klimapolitik. Im Bereich des seriellen Sanierens setzt sich die dena dafür ein, Sanierungsprozesse effizienter, planbarer und skalierbarer zu gestalten und damit die Modernisierung des Gebäudebestands voranzubringen.
Häufige Fragen
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Muss ich mich mit dem GEG auskennen?
Nein. Das Webinar richtet sich ausdrücklich an Teilnehmende, die bisher nur erste Berührungspunkte mit dem GModG hatten.
Muss meine Kommune bereits konkrete Maßnahmen planen?
Nein. Das Webinar ist auch für Kommunen geeignet, die zunächst verstehen möchten, welche Themen künftig relevant werden und welche Daten sie dafür benötigen.