Bestandsgebäude kennen und Millionen sparen

Neubauten gelten als Fortschritt – doch sie sind teuer, langsam und klimaschädlich. Die größten Einsparpotenziale liegen im Bestand. Erfahren Sie mehr in unserem kostenlosen Whitepaper.

Was ist Bestandsmanagement?

Bestandsmanagement bedeutet heute weit mehr als das Führen von Excel-Tabellen oder Aktenordnern. Es ist ein strategisches Instrument, das über die wirtschaftliche Zukunft von Kommunen entscheidet.

Wer seine Liegenschaften, Gebäude und Anlagen genau kennt, kann fundierte Entscheidungen treffen, Sanierungen strategisch priorisieren und Energie- sowie Betriebskosten dauerhaft senken. Digitale Tools schaffen heute eine Transparenz, die vor wenigen Jahren noch undenkbar war.

Transparenz über den Ist-Zustand

Welche Gebäude existieren? Welche Flächen sind belegt, welche leer? Wie hoch sind Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß?

Fundierte Planung

Mit klaren Daten zu Zustand und Energieeffizienz können Investitionen priorisiert werden – weg von Bauchentscheidungen, hin zu datenbasierten Strategien.

Nachhaltige Wirtschaftlichkeit

Durch gezielte Sanierungen statt teurer Neubauten lassen sich Betriebskosten massiv senken.

Klimaziele effizienter erreichen

Wer seinen Bestand kennt, kann Klimaziele nicht nur besser, sondern auch günstiger erreichen.

RELEVANZ FÜR KOMMUNEN

Warum ist Bestandsmanagement für Kommunen so entscheidend?

Viele Kommunen kämpfen mit denselben Fragen: Neu bauen oder sanieren? Investieren oder verschieben? Zwischen steigenden Baukosten, Fachkräftemangel und Klimazielen scheint der Handlungsspielraum kleiner zu werden. Doch in Wahrheit liegt hier eine gewaltige Chance – nämlich im Bestand.

Neubau ist teurer als gedacht

Eine Studie der MDPI Buildings (2025) zeigt, dass die Wiederverwendung bestehender Gebäude im Durchschnitt 57 % kostengünstiger ist als Abriss und Neubau – inklusive Planungs- und Genehmigungsaufwand.

Genehmigungsverfahren bremsen

Zwischen Antrag, Prüfung, Statik und Nachbarbeteiligung vergeht bei Neubauten schnell ein Jahr oder mehr. Währenddessen altert der Gebäudebestand weiter – und Investitionen bleiben gebunden.

Klimabilanz spricht für Sanierung

Laut BPIE verursacht Neubau im Schnitt 40–50 % mehr Emissionen als eine energetische Sanierung desselben Objekts. Wer saniert, schützt das Klima und den Haushalt.

Das erwartet Sie im Whitepaper

Praxisnah, rechtssicher und direkt auf kommunale Entscheider zugeschnitten.

01

Neubau vs. Bestand – ein Umdenken ist nötig

Warum die klassische Präferenz für Neubauten wirtschaftlich und ökologisch überholt ist.

02

Bestandsmanagement als Wachstumsmodell

Wie Kommunen mit strategischem Bestandsmanagement Transparenz, Planung und Wirtschaftlichkeit gewinnen.

03

Vom Datenfriedhof zur Entscheidungsgrundlage

Wie digitale Tools wie GebäudeCheck Ordnung in verstreute Gebäudedaten bringen.

04

Praxisbeispiel: Stadt Groß-Umstadt

Wie eine Kommune ihren gesamten Bestand digital erfasst und Prioritäten datenbasiert setzt.

05

Effizienz und Klimaschutz – kein Widerspruch

Warum Kommunen mit strukturiertem Bestandsmanagement Klimaziele günstiger erreichen.

06

Herausforderungen und wie sie sich meistern lassen

Die drei häufigsten Hürden bei der Einführung digitaler Bestandsverwaltung – und wie man sie überwindet.

07

Bestandsmanagement als aktive Stadtentwicklung

Warum digitale Gebäudedaten nicht nur Verwaltungsdetail, sondern Hebel für langfristigen Erfolg sind.

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FAQ

Häufige Fragen

Der Gebäudetyp E (E = einfach) ist ein 2023 in Deutschland eingeführtes Bauleitkonzept, das Planern und Bauherren ermöglicht, von bestimmten DIN-Normen abzuweichen, sofern Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit gewährleistet bleiben. Ziel ist es, kostengünstigeres und schnelleres Bauen zu ermöglichen.

Grundsätzlich können alle Kommunen den Gebäudetyp E nutzen – besonders profitieren Städte und Gemeinden, die kommunale Wohngebäude, Schulen, Kitas oder Verwaltungsgebäude planen und dabei Kosten reduzieren möchten.

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